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Freitag, 6. Januar 2012

Gedankenkontrolle

oder: Du bist, was du glaubst


Teil 1 - Die Macht der Gedanken  |  »Teil 2  »Teil 3  »Teil 4

Dreh- und Angelpunkt dessen, was tatsächlich auf der ganz realen Lebensebene individuell und innerhalb von Gemeinschaften geschieht, ist das Gedankengut, an das man glaubt. Glaubt man an freundliche, freudige, erfreuliche, schöne und rundum liebevolle Zustände im Innen und Außen, ist das Leben ebenso - rundum voller Freude, Lieben und Lachen, so dass man es genießen kann. Glaubt man dagegen an schmerzhafte Zustände, an Unfreiheit, Abhängigkeit, Gewalt und Zwang, wird sich das Leben genau so gestalten.

Obwohl immer mehr Seifenblasen zerplatzen und das Jahr 2011 viele, viele Erkenntnisse darüber gebracht hat, was Menschen nun endgültig und wirklich nicht mehr wollen, hat die Maschinerie zur Beeinflussung der Massen zur Erhaltung der parasitären Systeme ihre Aktivitäten noch lange nicht eingestellt. Im Gegenteil. Je mehr die Be- und Erleuchtung um sich greift und je mehr Menschen ihr anheimfallen, desto aggressiver werden die Methoden, um die Gedanken der Menschen in gegenteilige Richtungen zu zwingen. Beeinflussung von Gedanken ist nicht neu, es hat sie zu allen Zeiten gegeben, jedoch hat sie in den gegenwärtigen Zeiten erhöhter und beschleunigter geistiger Horizonterweiterung und gleichzeitig weit fortgeschrittener Technologien erschreckende Ausmaße angenommen.

Wenn man verstehen will, was im eigenen Kopf geschieht, muss man sich wohl oder übel damit auseinandersetzen, denn ebensowenig, wie man ein Feuer löschen kann, ohne den Brandherd zu kennen, kann man Gedankengut aus seinem Geist entlassen, ohne dessen Ursprung zu erkennen.

Je gewaltsamer diese Methoden werden, desto spürbarer werden sie allerdings auch, und sie führen immer öfter zu der eindeutigen Wahrnehmung, dass die Wahrheit in diametralem Gegensatz zur verbreiteten Meinung steht. Ich finde, es wird auch immer offensichtlicher, dass die alten Strukturen langsam aber sicher zusammenbrechen - auch und gerade die in den Köpfen, die darin seit Jahrtausenden hausen, sich in den Genen festgesetzt haben und über unzählige Generationen hinweg die Völker in Abhängigkeit und Unfreiheit halten. Immer mehr Menschen erkennen, was falsch läuft und haben auch den Mut, Dinge zu ändern dort, wo sie gerade stehen.

Nun ja, es wird auch Zeit. Nicht umsonst dauert es nur noch ein Jahr, bis das letzte Blatt des endenden alten Zeitenkalenders abgerissen und Vergangenheit sein wird. Es ist nicht nur das Volk der Maya, die das Wissen um eine grundlegende Zeitenwende bis heute erhalten haben, und es ist nicht mehr nur theoretisches Wissen um Zukünftiges. Wir stecken mittendrin in der Reibungszone zwischen Alt und Neu, zwischen Schatten und Licht, zwischen Blindheit und Klarsicht. Die Bewusstseinsprozesse sind in vollem Gange, das Licht hinter den Schleiern wird heller und wärmer, der Geist weitet sich und sieht und erfasst mehr - allerdings sind die Knüppel, die den Menschen über die verschiedensten Mind-Control-Methoden zwischen die Gehirnzellen geworfen werden, nicht zu unterschätzen (aber auch nicht zu überschätzen, denn bei Licht betrachtet helfen sie sogar aufwachen).

Es ist noch viel Erkenntnisarbeit zu leisten, und es sieht auch ganz klar so aus, dass die Prozesse sich noch um einiges verschärfen werden. 2012 scheint mir das Jahr zu werden, in dem die Menschen der Erde sich endgültig werden entscheiden müssen, ob sie sich auf ihre eigene innere Wahrheit und die Fähigkeiten des Geistes zur uneingeschränkten Selbstbestimmung besinnen oder sich weiterhin von fragwürdigen Autoritäten mit fragwürdigen Dogmen in die vollständige Unterwerfung führen lassen wollen. Um nichts weniger als das geht es - seit langem schon. Offensichtlicher scheint auch zu werden, dass die, die sich den Erkenntnisprozessen nicht stellen und an den alten Strukturen festhalten wollen, von den Ereignissen zur Auseinandersetzung gezwungen sein werden. Mögliche Verweigerungsgründe - etwa Angst vor dem Verlust sicherer Bezugspunkte - sind nur allzu verständlich, jedoch gehen die Zeiten der so lange fest zementierten Irrtümer unweigerlich zu Ende.

Der Mensch ist von seiner ursprünglichen Natur her ein freies Wesen mit einem freien Willen und unendlichen Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung. Von Anbeginn der heutigen bestehenden Menschheitsepoche war und ist es falsches, unwahres Gedankengut, mit dem unsere Gehirne permanent gewaschen und vom Gegenteil überzeugt wurden, und die Gehirnwaschmaschinen laufen mittlerweile auf Hochtouren. Denn die Parasiten, die sich so lange und so selbstverständlich eingenistet und festgebissen haben, lassen sich nicht widerstandslos die Butter vom Brot nehmen und von ihren Wirten trennen. Die Parasiten - wir wissen es inzwischen - bestehen aus der kleinen feinen Minderheit der Geld- und Herrscherkaste, die die Maschinerie steuert und befehligt, und die Wirte bestehen aus der großen Mehrheit der Bevölkerung, die die Befehle ausführt und ihre gesamte Lebenskraft investiert, um ihren Herrschern zuzuarbeiten, sie zu füttern und am Leben zu erhalten. Diese Strukturen sind sehr durchschaubar geworden.

Das zu erkennen, reicht allerdings noch nicht - wenn die Welt eine menschenwürdigere werden soll, muss man verstehen, wie die Maschinerie funktioniert, damit man weiß, welchen Knopf man drücken kann, um ihr die Energiezufuhr abzuschalten. Das Beste, was man tun kann, ist Gebrauch machen von den eigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung - zum Beispiel, den eigenen Kopf bzw. die Gedankenwelt darin analysieren und dann entrümpeln, das heißt, die eigenen Gedanken selbst kontrollieren und entscheiden, ob sie wirklich zu einem selbst und in den eigenen Kopf gehören. Das ist so schwierig nicht, wenn man sich vor Augen hält, wie Gedanken, Verstand, Emotionen und daraus abgeleitete Handlungen zusammenspielen. Richtig Arbeit kann solche Klärungsarbeit mit sich selbst allerdings dann werden, wenn man über die Verletzungen stolpert, die man sich im Laufe des Lebens aufgrund angenommenen falschen Gedankenguts zugezogen und integriert hat. Diese wollen mit Mitgefühl für sich selbst angenommen und als das verstanden werden, was sie sind - als die Folgen des Zulassens und Erlaubens der unwahren Strukturen und Irrtümer über den Sinn des Lebens. Sie stellen sozusagen Hilfsmittel dar, die es möglich machen, die ursprüngliche innere Wahrheit am Erleben und Erleiden von Irrtümern, also an ihrem Gegenteil zu erkennen. Und vielleicht und mit Glück geht nicht nur den "Opfern" ein Licht auf, sondern auch den "Tätern".

Warum die Menschheit solches über Jahrtausende hinweg hat geschehen lassen, ist dann noch mal eine andere Frage.

 

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