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Freitag, 26. Dezember 2008

Weihnachtsüberraschung


Ich habe in der Nacht einen Himmel gesehen ... mit Millionen von Sternen und Sternchen, glitzernd und glasklar, flackernd wie Wunderkerzen. Er war sehr nah, dieser Himmel, ich konnte nach den Sternen greifen.

Keine Nebelschleier, kein Dunst, keine Streifen, keine Wolkendecke.

Ich habe einen Himmel gesehen, richtig nachtschwarz, wie sich das für Neumondnächte gehört. Es war Frieden und Stille da oben am Himmel. Er breitete  sich wie eine samtschwarze Decke beruhigend über das Land, besänftigte die  Ängste, legte sich schützend über  die schlafende Welt.

Ich habe einen Himmel gesehen, mit fernen Galaxien, habe dem Schützen beim Bogenschießen zugesehen,  bin mit dem großen Wagen gefahren, auf dem Stier geritten, über die Milchstraße gewandert ... ein Traum für eine Nacht.

Heute nahm ich mir vor zu experimentieren und ein paar nächtliche himmlische Fotos zu versuchen. Der Tageshimmel sah vielversprechend aus.

Doch der funkelnde Neumondhimmel ist verschwunden, jemand hat das Fenster wieder geschlossen  und einen hässlichen  Dunstvorhang davorgezogen. Doch die  künstlichen Lichter der Stadt können mir den Himmel nicht ersetzen.

Wenn die Sterne verschwinden, gibt es dann auch  keine Träume mehr?

 

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