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Warum?


Nichts ist, wie es scheint ... die Menschheit lebt seit Jahrtausenden in einer Scheinwelt, deren Zusammenbruch fällig ist. Der Spaß, durch die Weltgeschichte zu laufen und sich an allem Schönen zu freuen, und voller Vertrauen in die Zukunft zu blicken, hat in den letzten Jahren erheblich abgenommen. Es ist so vieles sichtbar und deutlich geworden, das nicht stimmig ist - nach 9/11 wurde alles anders, dieses Ereignis wirkte wie ein Paukenschlag. Auf der einen Seite beinhaltete er: "Menschen, es geht euch an den Kragen!", auf der anderen Seite war dieses Ereignis der finale Weckruf, endlich aufzuwachen und jahrtausendealte eingeschliffene, lebensbestimmende Strukturen zu hinterfragen.

Warum blogge ich ... Ich will und muss den Finger in Wunden legen. In Wunden, die tagtäglich an die Oberfläche kommen, die schmerzhaft sind und das Klima vergiften. Wohin man auch schaut - Vernichtung und Verfälschung der natürlichen Lebenssysteme der Erde, Unfreiheit, Angst, Druck und Zwänge auf allen Ebenen,  totale Kommerzialisierung des Lebens. Bedrückung, Fassungslosigkeit, oft auch Resignation sind zu täglichen Begleitern geworden durch eine Welt, die kaum noch Raum lässt für die Verwirklichung der wahren Natur der Erde und ihrer Bewohner - Leben in Frieden, Freiheit, Freude und liebevollem Miteinander.

Es geht um Dinge des tagtäglichen Weltgeschehens - Dinge, die absolut schmerzhaft sind, die mich berühren und mir manchmal die Tränen der Trauer und des Mitgefühls, aber auch der Verzweiflung, der Wut und der Angst in die Augen treiben. Es geht auch um das Verstehen der Kräfte, die solches Geschehen möglich machen und steuern. Es gilt, die Augen aufzumachen und alles das anzuschauen, was den Menschen unserer Zeit geschieht und was sie erleben.

Wegschauen, unter den Teppich kehren, Ist-doch-sowieso-egal-Haltung wird leider keine Abhilfe schaffen. Es hilft auch nicht, sich das Leben schön zu malen und das Unschöne zu ignorieren. Wenn die Dinge schöner, besser, lebens- und menschenfreundlicher laufen sollen, müssen wir das selbst tun, ein jeder für sich und in seinem eigenen und persönlichen Umfeld.

Wenn alles angeschaut ist, wenn alle Tränen geweint sind, wenn aller Zorn sich in kreative Veränderung verwandelt hat, dann werden die Menschen eine bessere Welt erschaffen. Und so ist trotz allem Schein inzwischen sehr vieles spürbar geworden, das darauf hindeutet, dass sich das Bewusstsein verändert, sich erweitert. Menschen beginnen, deutlicher nein zu sagen zu dem, was ihnen gegen ihren Willen verordnet und aufgezwungen wird und die Lebensqualität zunehmend vermindert. Neue Erkenntnisse auf vielerlei Ebenen breiten sich im Bewusstsein aus, und schließlich und endlich werden sie sich manifestieren können.


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