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Montah, 30. Dezember 2013

Menschenwürde - die andere Seite



"Sie machen die Metros von Paris und Rom unsicher oder schmuggeln sich in Lastwagen über die Grenze. In Europa gibt es mehr als 100 000 minderjährige Migrantinnen und Migranten: Kinder ohne Papiere und Familie, die sich allein durchschlagen, in der ständigen Angst, verhaftet zu werden. Sie sind aus ihren Heimatländern geflohen und nehmen jedes Risiko auf sich, weil sie sich hier ein besseres Leben erhoffen. Doch anstatt das Paradies erleben sie Gewalt, Ablehnung und Gleichgültigkeit." (Begleittext zum Film unten)

Ein besseres Leben und das Paradies sind sicher relativ. Europa ist ein illusionäres Paradies, eher ein fortgeschrittenes Systemgefängnis einer entarteten und künstlichen Ordnungsvorstellung, in der die Menschenwürde auf der Strecke geblieben ist. In der Natur des Lebensplaneten Erde liegen und lagen immer dennoch alle Eigenschaften eines Paradieses.

-- Die Erde lässt in extremer Vielfalt und Variationen Pflanzen und Früchte wachsen - in Mengen bis zum Abwinken. Sie verlangt nichts dafür, es sind ihre Geschenke an die Lebewesen der Erde. Sie tut das aus lauter Freude am Wachsen und Leben. Auch Wasser gibt es in Hülle und Fülle, mehr als alle Fässer der Welt fassen können. Niemand muss Angst haben zu verhungern, auch nicht zu erfrieren. Niemand muss einem besseren Leben hinterherlaufen. Niemand muss einen Mitmenschen bestehlen, um selbst existieren zu können. Mangel an lebensnotwendigen Dingen ist auf einer naturbelassenen Erde ein nicht-existenter Zustand.

-- Jedes Lebewesen — jedes Tier, jedes Insekt, jeder Fisch, jeder Mensch kann gehen, fliegen, schwimmen, wohin immer er-sie-es möchte. Kein Tier, kein Insekt, kein Fisch, kein Mensch muss dafür wen auch immer um Erlaubnis fragen. Die Erde lässt nirgends Mauern, Stacheldrahtzäune, ja nicht einmal Hecken wachsen, die einem ihrer Lebewesen, die sie liebevoll beherbergt, beabsichtigte Hindernisse in den Weg stellen. Die natürlichen Räume der Erde sind frei und offen betretbar und ebenso auch wieder verlassbar.

-- Die Erde liebt alle ihre Kreationen, ihre Kinder, und auch ihre Gäste. Sie würde niemals einem von ihnen bewussten oder beabsichtigten Schaden zufügen.

Klingt das simpel, naiv oder zu einfach? Die Wahrheit ist — es IST einfach. Man braucht nur die Erde und ihre Lebensgesetze zu nehmen, wie sie sind, so wie es alte Kulturen lange vor unserer Zeit begonnen haben.


Europas verlorene Kinder


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Das Video zeigt ein enormes Zerrbild dessen, wie das Leben eigentlich gedacht ist. Es ist kein besonderer Film, es gibt viele derselben und ähnlicher Art, nicht nur über Flüchtlinge, solche Gegebenheiten sind auch nicht neu. Diese Doku hat zufällig meinen Weg gekreuzt, mit einem offensichtlichen Bezug zur Zeitqualität, die mit dem Finger auf die katastrophalen Gegensätze von Licht und Schatten zeigt. Und noch viel lauter zeigt dieser Finger auf die Gewohnheiten der Menschheit, die gelernt hat, falsche und unwürdige Zustände hinzunehmen und sich daran zu gewöhnen.

Sich mit dem Verständnis des wahren Geists der Erde und der Würde und dem Respekt vor allem Leben aktiv auseinanderzusetzen mitsamt den zerstörerischen Schatten, die darauf liegen, scheint innerhalb der Bewusstseinsprozesse der Zeitenwende anzustehen. Das bezieht auch die geistig-spirituellen Ebenen mit ein, wo die Energie des Lebens und seiner Gestaltung ihren Ausgangspunkt hat. Vor allem auch das Verständnis vom Leben in Gemeinschaften zum Wohl aller Menschen im Vergleich mit den vorherrschenden Politik- und Wirtschaftsgebilden und all ihren Funktionen, Gesetzen, Geboten und Verboten will gründlich hinterfragt werden. Viele haben schon angefangen, aber es reicht lange noch nicht.
 

 

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