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Freitag, 6. November 2009

2012 und die Licht-Zeit-Matrix der Maya


" 2012 und die Licht-Zeit-Matrix der Maya" ist ein rund zweistündiger Vortrag, den »Martin Strübin am 11.10.2009 im bayrischen Regen gehalten hat, mit vielen wissenswerten und interessanten Aspekten, die das Zeit-Verständnis der Maya und dessen  spirituelle Bedeutung erhellen.

Der Vortrag  spannt zu Anfang einen weiten Bogen über die Übel der Welt, d.h. die Gegebenheiten, die darauf angelegt sind, das Bewusstseinslevel von Menschen unten zu halten bzw. noch zurückzufahren, und stellt dann die Zusammenhänge mit dem Maya-Wissen über kosmische Zyklen und Evolutionsabschnitte her. Es  wird deutlich, an welchem Punkt der Bewusstwerdung ihrer selbst die Menschheit im Zeitraum um 2012 angekommen ist und in deren Geburtswehen sie sich derzeit  befindet.  Das Schöpfungsprinzip wird angesprochen, ebenso die prinzipielle Verbindung aller mit allem, das Spektrum elektromagnetischer Wellen als Energieträger, morphogenetische Felder, Resonanzverhältnisse, die Erschaffung der Realität und Manifestation, Zeitqualitäten, und viele, viele Zusammenhänge mehr. Das Wissen um Sinn und Bedeutung des Menschseins und sein Eingebundensein in eine höhere harmonische Ordnung, das der Maya-Kalender - der weit mehr ist als ein einfacher Kalender - eindrucksvoll spiegelt, ist  im übrigen identisch mit  den esoterisch-philosophisch-spirituellen Lehren verschiedener Kulturen, die  seit Urzeiten auf der Erde existieren. In dieser Hinsicht hat mir der Vortrag sehr gut gefallen, denn Martin Strübin findet die passenden Worte und Vergleiche, das Wesentliche nachvollziehbar auf den Punkt zu bringen.

Meine Meinung:

Bisher war ich mit dem Maya-Kalender nur wenig und eher theoretisch vertraut, durch den Vortrag hat sich vieles erhellt. Am meisten  begeistert mich, dass sich in diesem  Kalender - ähnlich wie in den  Forschungserkenntnissen von Dieter Broers - in  greifbaren und handfesten  Strukturen alles das wiederfindet, was ich  aus den Welten  der rein feinstofflich-energetischen Ebenen kenne, zu denen ich einen sehr viel vertrauteren Zugang habe. Wie das Volk der Maya soviel spirituelles Wissen in eine astronomisch-mathematische Form wie das  Maya-Kalendersystem gießen konnte, ist in höchstem Maße bewundernswert. Und wie sich dieses Wissen seit einiger Zeit einen Weg bahnt und eine breitere Öffentlichkeit erreicht, ist noch viel wunderbarer.

Insgesamt beinhalten die von Martin Strübin sehr engagiert und gut verständlich  vorgetragenen Ausführungen  unglaublich viel Stoff, den spirituell weniger geschulte Zuhörer sicher in diesem Ausmaß nicht mal eben einfach so verdauen. Aber: So wie ich die Zeitqualität derzeit erlebe und erfahre, hat sich gerade in den letzten Tagen (um den Monatswechsel Oktober/November) ein großes Tor geöffnet, das genau dieses Potential mehr als bisher in die bewusst verstehbare Wirklichkeit trägt - das Verstehen beginnt, und zwar jetzt, und das auch nicht mehr in Gänseschrittchen, sondern in regelrechten Sprüngen. Insofern taucht der Vortrag zum absolut passenden  Zeitpunkt auf. Ich würde sogar sagen, er gehört zu den  Pflichtlektüren für Suchende.

Diese als Öffnung empfundene Energie  geht übrigens einher mit noch andauernden immens starken Sonnenaktivitäten, allerdings nicht auf der erdzugewandten Sonnenseite, sondern auf der Rückseite. Auf der Sonnenvorderseite gab es nur einen sichtbaren großen Sonnenfleck. Starke rückseitige Aktivität gab es auch vorher immer wieder, aber diesmal müssen noch ein paar andere Faktoren (andere kosmische Strahlungseinflüsse, oder Aufeinandertreffen bestimmter kosmischer/irdischer Konditionen?) eine Rolle spielen. Astrophysikalisch  hab ich keine Ahnung, was da gerade so alles läuft, ich kann es aber sehr gut feinstofflich-energetisch erfassen - es ist offensichtlich eine größere Bewusstwerdungswelle, die da gerade über die Erde schwappt.  Der Zeitpunkt fällt weiterhin interessanterweise auch zusammen mit »Samhain (bzw. Halloween), dessen Bedeutung über Aberglauben um einiges hinausgeht,  und dem »Vollmond am 2.11..

Anhand der Ausführungen des Vortrags glaube ich auch verstanden zu haben, warum der Mayakalender im Jahr 2012 endet - es beginnt ein völlig neues Zeitalter, das es noch nie gab. Die Schöpfungsabsicht der Etablierung bewusstseinsfähiger " Energieeinheiten" , also lebendiger Wesen, ist sozusagen vollendet - es wird eine neue Stufe gezündet - sozusagen die Zeit der Ernte -  in der nach Millionen von Jahren der Identitätssuche und Rollenspiele das gelebt werden kann, was den Herzens- und Seelenträumen entspricht. Der Mensch ist nicht mehr in unbewussten Abläufen begrenzt, denen er mehr oder weniger willenlos unterworfen ist, sondern der Weg ist frei, bewusst und willentlich zu gestalten, zu erschaffen und zu manifestieren, was in Harmonie steht mit der menschlichen  Wesenswahrheit und  mit der  höheren Ordnung des großen Ganzen und was  gleichzeitig dieser Ordnung wie auch den Wünschen  des Individuums dient. Der Wille des Einzelnen wird identisch mit dem Willen des Geistes des großen Ganzen. Dennoch ist nichts vorbestimmt, die Zukunft ist ein unbeschriebenes Blatt mit grenzenlosen Möglichkeiten.  Ob wir uns dem Fluss des neuen Bewusstseins hingeben oder uns verweigern, ist die Wahl eines jedes einzelnen. Es ist die Wahl zwischen Liebe und Freude einerseits und Angst auf der anderen Seite. Je nach dem, wie wir wählen, so wird es uns ergehen, und jeder einzelne ist Mitschöpfer der Zukunft.

Siehe zum Thema auch:
»Der Mayakalender kommt nach Norden - Vortrag von Ian Xel Lungold
»Der Kalender und die Prophezeiungen der Maya

 

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