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Mittwoch, 15. Juli 2009

Kriegsversprechen


»Frank Höfer, NuoViso, hat seinen seit längerem angekündigten Film vor kurzem fertiggestellt und bietet ihn nun auch in voller Länge zum Ansehen an. Daneben gibt es die Doku auch als DVD zu kaufen.



Aus meiner Sicht stellt das Video eine aktualisierte Zusammenfassung verschiedener und (mehr oder weniger) bekannter Ereignisse dar, hinterlegt mit vielen Obama-Zitaten und -Redeausschnitten vom " Change" . Aktuelle Kritiker kommen ebenfalls zu Wort und nehmen Stellung zu tatsächlichen Ereignissen und Hintergünden. Beides zusammen ergibt das Bild, das sich lange angekündigt hat: Der Change ist eine Veränderung der alten Weltherrscherstrategie  in Richtung härterer Gangart und Kompromisslosigkeit zur Durchsetzung einer Weltregierung mit den USA als führender Befehlsmacht. Diese agiert nach dem Motto " ... und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt" - und verspricht  damit der Welt und freien Menschen den Krieg - mit lächelndem Gesicht.

Zwei Zitate:

" Wenn Amerika im Krieg ist, laden wir andere dazu ein, sich uns anzuschließen. Von unseren Partnern in der NATO werden wir nicht nur Truppen fordern, sondern auch Leistung, Unterstützung der Wahlen, Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte und einen größeren Einsatz für die Bevölkerung Afghanistans." (Obama)

In der Übersetzung von Christoph Hörstel, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt, heißt das: " Wir sehen jetzt die letzten Umdrehungen an der Schraube, die NATO vollkommen umzustellen, dass die NATO eine weltweit schnell einsetzbare Eingreiftruppe wird, die sich hauptsächlich auf etwas konzentrieren soll, das man " Counter Ensurgency" nennt - also Operationen gegen Aufständische. Warum brauchen wir das? Weil wir offenbar Völker zu unterdrücken planen - die NATO mit der Ausrichtung auf Aufstandsbekämpfung mit der klaren Ausrichtung, das weltweit zu betreiben als Sicherungsinstrument für unsere Rohstoffversorgung. Das ist eigentlich - wenn wir das in einen kleinen Maßstab setzen würden - nichts weiter als die Durchorganisierung einer bestehenden kriminellen Vereinigung. Wir wollen klauen, und dafür brauchen wir Schießeisen."

So einfach ist das.

Was der Film am Ende ebenfalls deutlich macht: Es gibt so viele Menschen, die aufgewacht sind und denen man mit Augenwischereien nicht mehr kommen kann. Möge der Film dazu beitragen, dass es noch so viele mehr werden, dass sie nicht übertönt werden können.

 

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