standort: startseite > scheinwelt > 14.6.2009

 

scheinwelt



:: artikelübersicht

vorheriger Artikelnächster Artikel

Sonntag, 14. Juni 2009

In den letzten Wochen ...


... gab es hier von mir außer dem Dokumentieren der  Qualität des Sonnenlichts nicht viel zu lesen - das ändert sich wieder. Diese Schreibunlust sprang mich ziemlich plötzlich an und war Ausdruck eines ungeheuren Überdrusses am Zustand der Welt und an den nimmermüden öffentlichen Verlautbarungen, wie ihr weiter mit den lebensfeindlichen Strategien der sogenannten neuen Weltordnung der Garaus gemacht werden soll. Ich reflektiere und sinniere viel, bin still, höre den Vögeln zu, und besonders von den Amseln habe ich den Eindruck, dass sie lauter und eindringlicher und schöner singen als je zuvor. Es klingt, als würden sie Lieder vom Aufwachen singen, und sie tun das in der Innenstadt oft sogar nachts.

Je mehr ich bemerke, erlebe, beobachte und verstehe von diesen sich beschleunigenden Veränderungsprozessen und gleichzeitig sich erweiterndem Bewusstsein, desto mehr verändern sich auch die Wahrnehmungsebenen. Die Dinge um mich herum werden schärfer, klarer, noch eindeutiger - sowohl die Seifenblasen und Lügen wie auch die Wahrheit und das sie beleuchtende Licht hinter den Dingen.  Dieser Prozess begann für mich im Grunde schon vor rund 18 Jahren wie ein Sprung vom 10-Meter-Brett in das eiskalte Wasser der Illusionen und Scheinheiligkeiten, die mein Leben bis dahin bestimmt hatten und das der meisten Menschen immer noch bestimmen. Seitdem hat sich meine ganze Welt auf den Kopf gestellt, oder richtiger gesagt, sie fing endlich an, sich richtig herum zu drehen. Heute ist nichts mehr, wie es damals war, und darüber bin ich sehr froh und dankbar.

Damals war es so gut wie gar nicht möglich, mit irgendjemandem über die schlimmen Machenschaften hinter den Kulissen zu reden, deren Offensichtlichkeit  sich da plötzlich ins Bewusstsein schlich. Auch der Begriff einer " neuen Weltordnung" war schon damals bewusst, und ich habe lange gebraucht, die Zerstörung der vermeintlich heilen Welt in schier endlos scheinenden persönlichen Prozessen zu verarbeiten. Heute weiß ich, dass es gut so ist. Die Zeitqualität von sich durchsetzender Wahrheit ist überall spürbar, auch wenn die meisten Menschen noch gefangen sind in der Angst, sie sich genauer anzusehen. Auch mich befällt sie noch hin und wieder - es ist nicht lustig, sondern im Gegenteil äußerst  schmerzhaft, immer wieder zu lesen, was sich die selbsternannten Herren der Welt so alles ausdenken, um die Menschen hinter's Licht zu führen und alles Leben  der Erde ihrer absoluten und zerstörerischen Kontrolle zu unterwerfen. Froh und dankbar bin ich deshalb auch über die Tatsache, dass es inzwischen viele  gibt, die öffentlich darüber schreiben, und dass sich die Wirklichkeit hinter dem Schein langsam, aber sicher durchsetzt.

Genug der persönlichen Worte ... Wahrheit siegt, das weiß ich sicherer als je zuvor. Nichts ist, wie es scheint -  nichts bleibt, wie es ist -  Seifenblasen platzen.

 

:: ecards mit herzgrüßen :: suchen :: impressum :: kontakt ::

www.sevillana.de