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Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen, wenn ich es kann.

Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.

Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas zu sehnen und es zu verwirklichen, Schiffbruch zu erleiden und Erfolg zu haben.

Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten als ein gesichertes Dasein führen, lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges als die dumpfe Ruhe Utopiens.

Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen, dies ist mein Werk.

(Albert Schweitzer)

Dienstag, 2. Mai 2006 01:45:28

Vogelgrippe

Es gibt noch Hoffnung ... und Menschen, die nicht alles mitmachen. Mögen noch mehr ihren gesunden Menschenverstand benutzen und ungesunde Verordnungen mit den Augen der Wirklichkeit sehen. »Hier wird berichtet über die geplante Öffnung des Hühnergefängnisses, begleitet von einer Demonstrationsveranstaltung auf dem betroffenen Hühnerhof.


Freitag, 5. Mai 2006 22:21:37

Es graust mich normalerweise immer, im "Spiegel Online" zu lesen, weil es da eigentlich nichts gibt, das nicht polemisch und tendenziös eingefärbt ist, aber heute hat mich ein »Artikel bzw. seine Bilder sehr fasziniert. Eine Gruppe von Forschern hat sich in die Tiefsee begeben und neue Zooplankton-Arten untersucht. Die veröffentlichten »Fotos zeigen Wunder der Natur, unglaublich ...

Gleich sofort ins Auge gesprungen ist mir außerdem der Name des Lebewesens auf Bild 1 - es heißt "Staatsqualle". Ich weiß nicht, ob das der korrekte Name ist bzw. woher dieser stammt, aber ich hab laut lachen müssen. Zeigt es doch eine gar zu offensichtliche Eigenschaft des Staates - unseres und der meisten anderen - wunderschöne Analogie. Hingehen und angucken bitte.


Mittwoch, 17. Mai 2006 00:34:10

Inzwischen habe ich zum Thema "Vogelgrippe" den Film von »Michael Leitner "H5N1 antwortet nicht -- Auf der Suche nach dem Killervirus" gesehen. Ich finde ihn sachlich und informativ gemacht und sehenswert. Mehr Info gibt's auf Michaels Filmseite.

Außerdem kann man in diesem »Artikel ein Interview mit den Filmautoren nachlesen, das eine Tageszeitung schließlich nicht mehr bringen wollte und das jetzt bei Gerhard Wisnewski zu finden ist.


Sonntag, 21. Mai 2006 23:06:11

Und noch ein Film, den die Welt braucht ...

... "We feed the world", angelaufen in den kleineren Kinos Ende April. Wir gehen in Supermärkte, suchen in den sauber sortierten Regalen aus, was wir brauchen, worauf wir Appetit haben. Wir lassen uns einladen von der Vielfalt der Fleischtheken, lassen uns anregen von der ansprechend dekorierten Käsetheke, schnuppern appetitmachende Düfte aus dem Brotshop, bevorraten uns für heute abend noch mit zarten Geflügelstücken für den Grill ... und freuen uns über die Vielfalt und darüber, wie gut wir es doch haben.

Nach dem Film könnte sich das ändern. Denn er zeichnet ein erschütterndes Bild über die Herkunft dessen, was wir täglich essen.

Mehr Info gibt's auf »dieser Webseite, und »hier kann man schnell sehen, in welchen Kinos der Film zur Zeit läuft.

Wenn solchen Entwicklungen nicht bald Einhalt geboten wird, werden die Erde, Menschen, Tiere und Pflanzen zu Zombies. "Wir alle sind KonsumentInnen, wir gehen in Supermärkte, und wir können bestimmen, was wir kaufen. Das ist eine Macht. Das liegt in diesem We. Wir, wer sonst?" (Erwin Wagenhofer, Regisseur).

 

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