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Samstag, 25. Februar 2006

Nachdem nun ganz Deutschland nachrichtlich und gedanklich vogelgrippal infiziert ist und schon seit Wochen höchst grausliches Rauschen durch alle Blätterwälder geht, wird es Zeit, ein paar Fragen zu stellen. Solchem Gezeter traue ich nämlich keinen Meter weit mehr. Obwohl ich zu wenig Informationen habe, um die entscheidend richtigen Fragen stellen zu können. Mindestens kann ich aber ein wenig dazu beitragen, Netzverbindung zu Menschen zu unterstützen, die von Berufs wegen näher dran sind.

Um Angst, Panik, Schrecken und vorsorgliches Töten geht es also derzeit in Europa. Vornehmlich auch hier und jetzt in unserem deutschen Land. Mir dreht sich der Magen um.

Mir ist es völlig unbegreiflich, warum Tiere vorsorglich getötet werden müssen, die in Stallungen und Käfigen gezüchtet und gehalten werden. Wie soll das besagte Virus überhaupt dorthin und dort hinaus gelangen? Oder wie kommt das Virus auf die Insel Riems? Wie kommt das Virus plötzlich in eine Tafelente am Bodensee? Werden Schwäne, Hühner, Enten und Puten heimlich besucht von nächtlich umherziehenden, große Strecken zurücklegenden Wandervögeln, die ihnen als Gastgeschenk ein Päckchen H5N1 dalassen? Über die  Vögel der Insel Riems muss man sich überhaupt besondere Gedanken machen, denn die Insel beherbergt außer Vögeln ein Seucheninstitut, in dem offenbar mit eben diesem Virus gearbeitet wird. Ich mag ja bei weitem nicht genügend wissenschaftlich gebildet sein, aber da bleiben Fragen. Ich würde schon sehr gern wissen, wie das Virus - sofern es denn dieses bzw. ein solches ist - in so kurzer Zeit europaweit zu den Vögeln kommt. Und überhaupt würde ich sehr gern ein paar ganz handfeste, wirkliche Fakten für "Vogelgrippe" haben. Es scheint sie nicht zu geben. Die stetig in die Medien-Atmosphäre gepumpten sind jedenfalls nicht unbedingt logisch, zumal es auch andere öffentliche Stimmen gibt. *grmpf*
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Vor einigen Tagen flatterte mir dazu ein »Link über den Weg, der zu einem Interview mit dem Virologen Stefan Lanka führt, der sich seit langem kritisch mit Viren auseinandersetzt und gar in Frage stellt, dass es überhaupt krankmachende Viren gibt. Gestern folgte ich einem »Link zu einem kritischen Journalisten, Gerhard Wisnewski, der ebenfalls viele Fragen stellt und merkwürdige Antworten fand. Dort finden sich etliche haarsträubende Informationen und auch Hinweise auf weitere recherchierende Menschen. Demnach gibt es gar eine Radiomeldung, nach der vom Bundesgesundheitsministerium Impfstoff bestellt worden sei, inklusive einiger anderer seltsamer Aussagen. -- Unbedingt mal dort lesen! Und sich das Gelesene mal urteilsfrei im Kopfe zergehen lassen. Und auch mal selber suchen und selber weiterfragen.

Was geschieht hier eigentlich? Ein Virus erscheint aus dem Nichts, die Panik unter den Menschen wird systematisch immer weiter nach oben geschraubt, unzählige gesunde Tiere werden prophylaktisch ermordet, es wird über Impfungen bei Menschen gesprochen ... ?? Das stinkt, aber ganz gewaltig. Cui bono - wem nützt es? Auch dazu gibt es bei Stefan Lanka im oben erwähnten Interview ein paar provokante Gedanken.

Wer von den Lesern hier würde sich impfen lassen? Mit was und mit welchen Folgen? Jede Impfung bedeutet zunächst eine Infektion - eine abgeschwächte, aber doch eine Infektion. Lustige Aussichten. Ohne mich. Und die Pharmaindustrie lacht. Und die Menschen fühlen sich wieder ein wenig hilfloser, abhängiger, ohnmächtiger. Was um alles in der Welt wird mit diesem Hype zu welchem Zweck beabsichtigt?

Worüber überhaupt gar niemand mehr spricht: Tiere haben eine Seele und Gefühl und Intelligenz. In Ruhe gelassen leben sie ein gesundes, stimmiges Tierleben. Seit Menschen sich ihrer bemächtigt haben, ist es mit einem würdigen Tierleben vorbei.

Man sollte tatsächlich einfach hingehen und alle Vögel, die zu welchem Zweck auch immer  in Gefangenschaft gehalten werden, freilassen. Hingehen, Tür aufmachen und frei lassen. Und alle anderen gefangenen Tiere gleich mit.

So makaber es klingt - eine andere Meldung in verschiedenen Blättern passt in die grassierende Lebensfeindlichkeit und hat ihren Ursprung in Großbritannien (was mich by the way nicht allzusehr wundert): »Mediziner überlegen öffentlich, ob man das Wiederbeleben von Senioren z.B. nach einem Herzinfarkt nicht besser einsparen sollte - aus Kostengründen. Das schlägt meinem Fass den Boden aus. Zuerst werden Menschen dazu gezwungen, sich wiederbeleben zu lassen (weil Ärzte dazu verpflichtet sind, das zu tun), und jetzt werden sie gezwungen zu sterben, wenn das Herz aufhört zu schlagen. Die Idiotie und Perversität und Verachtung, wie von Menschen über das Leben anderer Menschen verhandelt wird, ist derartig krank, dass eigentlich nicht die Patienten die Patienten sein sollten. MACHT SICH VIELLEICHT MAL JEMAND AUS DER WELT DER GÖTTER IN WEISS DIE MÜHE, DEN INDIVIDUELLEN MENSCHEN ZU FRAGEN, WAS DENN SEIN HÖCHSTPERSÖNLICHER WILLE IST?? In eine Entscheidung über eine solche höchstpersönliche Frage hat nämlich kein einziger Mensch der Welt hineinzupfuschen!

Zynische Schlussbemerkung: Wenn man denn schon in solchen Kategorien denkt wie diese britischen Mediziner, ist es mindestens gedanklich nicht mehr allzuweit bis zu der Frage, wann wohl hinfällige Menschen per Anordnung - wie es derzeit mit gesunden Vögeln geschieht - vorsorglich getötet werden ... Solche Szenarien kenne ich aus etlichen Sci-Fi-Stories. Ich stelle immer mal wieder fest, dass nicht nur "1984" wahr geworden ist.

Ich warte übrigens auf die Kraniche - es dürfte nicht mehr allzulange dauern, bis sie aus dem Süden zurückkehren. Die werden sich wundern ...

 


Dienstag, 28. Februar 2006

Heute gegen 13:30 Uhr zog ein Schwarm Kraniche übers Haus, ca. 50 Vögel, sehr tief fliegend, bei Schneegestöber. Sie waren soo nah ... und ich nicht schnell genug für's Foto. Es sind so schöne, elegante Vögel, Boten des Glücks nach fernöstlicher Mythologie.

Eine ordentliche Portion Glück kann ich grad gut gebrauchen - die Kraniche vielleicht auch. Jedenfalls - sie sind weise und intelligent, und sie wissen, was hier los ist. Ich wünsche mir etwas von ihrer Weisheit.

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Eben habe ich erfahren, dass die Kraniche schon seit der vergangenen Woche über die Stadt ziehen. Und ich hab's nicht mitbekommen ...

 

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