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Kalenderübersicht | 2005

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Die Frage ist, wie man die Menschheit überreden kann, in ihr eigenes Überleben einzuwilligen.

(Bertrand Russell)



Um ein tadelloses
Mitglied einer Schafherde zu sein, muss man vor allem ein Schaf sein.

(Albert Einstein)


 

Freitag, 3. Juni 2005

Ist die Menschheit noch gesund »?


Sonntag, 5. Juni 2005

Die angestrebte europäische Verfassung hat viele Gegner, Franzosen und Niederländer haben deutlich kundgetan, was sie davon halten (etwas über 50% sind natürlich nicht das ganze Volk, aber doch eine Mehrheit). Herr Chirac und Herr Schröder sind allerdings der »Ansicht, dass man solche Meinungskundgaben des Volkes ignorieren sollte. Obwohl es ja die Menschen des Volkes sind, die alles tragen (müssen), was ein Staat oder eine Gemeinschaft über sie beschließt.

Ein Satz in dieser Meldung ist mir besonders sauer aufgestoßen: Zitat  ... dass nur der europäische Rahmen dauerhaft Frieden, Wohlstand, Freiheit und Demokratie sichere Zitat Ende. Tut er das?

Haben wir Frieden? ... wir haben keinen offiziellen Krieg unter Waffen - aber haben wir wirklich Frieden? Ein jeder schaue sich in seinem Umfeld um und zähle die Menschen, die Frieden im Herzen haben, friedlich sind, zufrieden sind, nicht streiten, usw.

Haben wir Wohlstand? ... ein jeder schaue sich in seinem Umfeld und auch mal auf der Straße um - ist da Wohlstand? Was ist das eigentlich, Wohlstand? Stehen wir wohl da? Fühlen wir uns wohl? Wohlgemerkt - gemessen an dem, was man ganz persönlich dazu empfindet, und nicht etwa gemessen an dem, was andere für Wohlstand oder Gutgehen halten.

Haben wir Freiheit? ... Gemessen an vielen anderen Staaten haben wir mehr Freiheit, ja. Gemessen an den inneren Bedürfnissen, Wünschen, Vorstellungen - haben wir dann immer noch Freiheit? Können wir unseren Wünschen des Herzens und der Seele in Freiheit folgen? Können wir wirklich alles tun und lassen, was wir möchten, selbst wenn es die Grenzen anderer Menschen gar nicht berührt? Ein jeder schaue sich an und um ... Aber nicht erschrecken, wenn der Blick dabei in eine Überwachungskamera fällt.

Haben wir Demokratie? Nun ja, wenn Herr Chirac und Herr Schröder die Meinung von mehr als der Hälfte des jeweils befragten Volkes missachten, ist die Antwort klar.

Was also kann der "europäische Rahmen" tatsächlich sichern? Das, was unsere Staatsregenten unter Frieden, Wohlstand, Freiheit und Demokratie verstehen? Na, dann gute Nacht, Europa.


Montag, 6. Juni 2005

Papst-Nachlese

Hier kann man nachlesen, was vor 2000 Jahren wirklich geschah – und wer weiß, vielleicht hat dieser Witz einen wahren Hintergrund ...
 

Der Papst stirbt und kommt an die Himmelstür. Petrus begrüßt ihn und fragt nach seinem Namen.
"Ich bin der Papst!"

"Papst, Papst", murmelt Petrus. "Tut mir leid, ich habe niemanden mit diesem Namen in meinem Buch."

"Aber ... ich bin der Stellvertreter Gottes auf Erden!"

"Gott hat einen Stellvertreter auf Erden?", sagt Petrus verblüfft. "Komisch, hat er mir gar nichts von gesagt ..."

Der Papst läuft krebsrot an. "Ich bin das Oberhaupt der Katholischen Kirche!" "Katholische Kirche ... nie gehört", sagt Petrus. "Aber warte mal einen Moment, ich frag den Chef."

Er geht nach hinten in den Himmel und sagt zu Gott: "Du, da ist einer, der sagt, er sei dein Stellvertreter auf Erden. Er heißt Papst. Sagt dir das was?"

"Nee", sagt Gott. "Kenn ich nicht. Weiß ich nichts von. Aber warte mal, ich frag Jesus. Jeeesus!"

Jesus kommt angerannt. "Ja, Vater, was gibt's?"

Gott und Petrus erklären ihm die Situation.

"Moment", sagt Jesus, "ich guck mir den mal an. Bin gleich zurück." Zehn Minuten später ist er wieder da, Tränen lachend.

"Ich fass es nicht", japst er. "Erinnert ihr euch an den kleinen Fischerverein, den ich vor 2000 Jahren gegründet habe? Den gibt's immer noch!"

(Verfasser unbekannt)


Mittwoch, 8. Juni 2005

Wer noch träumt, kann sich von »dieser und »dieser Lektüre aufwecken lassen. Mich gruselt es so, dass ich's gar nicht beschreiben kann. Sind wir denn alle hypnotisierte Kaninchen?!?


Donnerstag, 9. Juni 2005

Eine/r der Besucher/innen, die heute durch dieses Universum turnen, ist der/die 300.000ste.
Herzlich willkommen!     Ich freue mich sehr über diese Zahl!


Freitag, 17. Juni 2005

Ich gehe durch die Wälder, das Land, die Felder – überall schreit die Natur nach Frieden, um Hilfe, nach Respekt.

Jeder Tropfen Gift auf den Äckern bedeutet eine Biene, ein Schmetterling, eine Schnecke, eine Kornblume, ein Klatschmohn weniger.

Jedes Ausreißen von natürlichen Pflanzen im Garten bedeutet, ein originales natürliches Stück Leben töten. Jede einzelne davon hat die Erde aus freien Stücken und mit Bedacht an genau dieser Stelle hervorgebracht und viele davon mit Heilkräften ausgestattet. Wie kommt mensch dazu, natürliche Pflanzen als Störenfried und Un-Kraut zu betrachten? Wie ist es möglich, dass mensch natürliches Pflanzenleben als Feind ansieht und tötet?

Jedes Rasenmähen in unseren "sauberen" Gärten bedeutet Amputation eines jeden einzelnen Grashalms und jedes einzelnen Pflänzchens dazwischen, und mal ehrlich – macht es wirklich Spaß, Gänseblümchen und Löwenzahn zu killen?

Die meisten Blumen in unseren Gärten sind verändert, gezüchtet, Hybriden – sie sind wie Barbie-Puppen – wunderschön anzusehen, aber ohne tiefe Seele.

Manch eine/r mag mich für verrückt halten – geht mal in die Natur draußen, schmeißt eure gewohnten Gedanken aus dem Kopf und hört zu, was Tiere, Bäume und Pflanzen zu sagen haben. Sie klagen so laut, dass man sie gar nicht überhören kann.


Samstag, 25. Juni 2005

»Die Violetten

... klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Diese Partei gibt es schon seit mehreren Jahren, nun rückt sie sich in Anbetracht einer kommenden Bundestagswahl näher in die Aufmerksamkeit. Das Programm ist vielversprechend, die Ansätze betrachten den Menschen als eine Einheit von Körper, Seele und Geist und folgen einem spirituellen Verständnis von Mensch, Welt und Leben.

Manches geht mir noch nicht weit genug, anderes mutet beinah utopisch an - aber wir müssen wohl auf dem Teppich bleiben. Viele Menschen werden nicht so einfach in eine spirituelle Sicht der Dinge hineinspringen können, weil die bekannten und vertrauten Muster und ihre Ausprägungen so stark eingefahren sind. Aber es ist ein Anfang, denn neue Wege und Umdenken sind dringend notwendig, gerade auch in der Politik und der Parteienlandschaft.

Ich wünsche dieser Partei Durchhaltevermögen, Mut, einen langen Atem und immer einen ungetrübten klaren Blick für Wahrheit - denn dieser Weg wird nicht einfach. Auch vorerst kleine Schritte und Erfolge wären ein großer Gewinn.

 

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